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Wiesenmeisterschaften

Wiesen prägen den Charakter der Schweiz. Kaum ein anderes Land weist auf so engem Raum eine so grosse Zahl an verschiedensten Wiesentypen auf. Viele sind farbiger als die schönsten Gärten. Und mehr noch: Unsere artenreichsten Wiesen weisen mehr Pflanzenarten auf wenigen Quadratmetern auf als jeder andere Lebensraum der Welt.

Wo also ist die Schönste im ganzen Land?

Wir suchen sie: Die Wiesen und die Bauern und Bäuerinnen, die sie nutzen und pflegen!

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Mehr Bäume braucht das Land!

Seit Jahrzehnten sind Hochstammobstbäume und Feldbäume im Rückgang. In manchen Gegenden sind nur noch wenige Prozent der ehemaligen Bestände übriggeblieben. Streuobstgärten, einst eine wichtige Produktionsgrundlage und prägendes Landschaftselement von grossem ästhetischem und ökologischem Wert, drohen zu verschwinden.

Um dieser Entwicklung Gegensteuer zu geben, haben hat das Büro Ö+L in Zusammenarbeit mit zahlreichen Sponsoren seit 2007 jeden Winter die Pflanzung von rund 3000 Bäumen initiiert und begleitet.

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Premium-Kleintierheu

In der Regionalen Wiesenmeisterschaft Züri Oberland entstand 2007 die Idee, das Heu der „besten Wiesen“ der Schweiz im Kleintiersektor als Premiumprodukt zu vermarkten. Gegenwärtig wird der grösste Teil der über Tausend Tonnen jährlich aus dem umliegenden Ausland importiert. Zumindest ein Teil davon, so die Idee, könnte in Zukunft aus den schönsten einheimischen Blumenwiesen stammen, deren Heuqualität sich ideal für die Bedürfnisse kleiner Nager eignen dürfte.

Die Ernte- und Qualitätstests in der Innerschweiz sind abgeschlossen: Auf fünf Betrieben konnten 10 Tonnen qualitativ hochwertiges Material abgeholt und über Kleintierläden im - erfolgreichen - "Kundentext" abgesetzt werden. Abklärungen mit dem Handel über den Aufbau einer Vermarktung sind am Laufen.

Den Abschlussbericht des Projektes finden sie hier (pdf).

Traditionelle bäuerliche Holzzäune

Weide- und Gartenzäune ohne Draht, Nägel oder Kunststoff? Heute unvorstellbar. Noch kaum 150 Jahre ist es her, dass diese Materialien für den Bau von Zäunen unerschwinglich waren oder noch gar nicht existierten. Dafür existierte eine faszinierende Vielfalt an ganz aus Holz gebauten Zauntypen. Jede Gegend hatte ihre charakteristischen Vertreter. Ihre Spuren und die Kenntnisse ihrer Herstellung sind heute fast völlig aus der Landschaft verschwunden. Denn Holzzäune sind viel kurzlebiger als die meisten anderen Kulturlandschaftselemente wie Trockenmauern, Ackerterrassen oder Suonen.

Von der IG Kulturlandschaft wurde in Zusammenarbeite mit Andreas Bosshard noch vorhandenes Wissen aus dem In- und Ausland zusammengetragen, vermittelt es in praktischen Kursen und unterstützt Gemeinden und Landwirte, welche auf ihrem Land die Funktionalität und Schönheit alter Zäune wieder zum Leben erwecken wollen.

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